Therapiepraxis Sabine Meyer

 Als Podologin Ihre Spezialistin für gesunde und gepflegte Füße, sowie als                                     Heilpraktikerin (Psychotherapie), Hypnosetherapeutin und Reikimeisterin zuständig für eine entspannte Einheit von Körper, Geist und Seele

Hygiene - ein wichtiges Thema für Ihre Gesundheit

Sicher fragen Sie sich, warum auf dieser Homepage dem Thema Hygiene ein kompletter Abschnitt gewidmet ist. 

Ganz einfach, weil dieses Thema für die Gesunderhaltung Ihrer Füße und Ihres Körpers ganz besonders wichtig ist.

Zwar ist richtig, dass alle Fußpflegepraxen vom Gesundheitsamt geprüft werden; aber das Gesundheitsamt prüft erstens lediglich das Vorhandensein von Instrumenten-, Hand- und Flächendesinfektionsmitteln und deren Verfallsdatum und ein paar andere „Kleinigkeiten“, kann allerdings die vorschriftsmäßige Verwendung schon nicht mehr kontrollieren. Außerdem haben kosmetische Fußpflegepraxen (die immer noch medizinische Fußpflege anbieten dürfen, sich aber niemals medizinischer Fußpfleger nennen dürfen, wenn sie nicht als Podologe zugelassen sind) wesentlich geringere Auflagen was die Aufbereitung der verwendeten Instrumente anbelangt als Podologiepraxen. Einfache Fußpflegepraxen brauchen beispielsweise gar keinen Sterilisator. Sie müssen lediglich mit einer entsprechenden Lösung desinfizieren!

Bei mir durchlaufen die gebrauchten Instrumente folgenden Aufbereitungsprozess:

1.  Die benutzen Instrumente kommen noch im Behandlungsraum direkt nach der Behandlung in eine Desinfektionswanne, um erste Verunreinigungen zu entfernen und eine Vordesinfektion durchzuführen.

2. Danach werden die gebrauchten Instrumente und Fräser werden im Ultraschallbad mit einem speziellen Desinfektionsmittel gereinigt und gründlich desinfiziert.

3.  Daraufhin werden Sie unter fließendem Wasser abgespült und dabei von Desinfektionsmittelresten befreit.

4.  Anschließend werden Sie vollständig getrocknet.

5.  Danach werden Sie einer optischen Kontrolle unterzogen, verschmutzte oder defekte oder rostige Instrumente werden aussortiert.

6.  Im Anschluss werden die Instrumente und Fräser einzeln in sogenannten Sterilisationsfolien mit einem Spezialgerät steril eingeschweißt.

7.  Erst jetzt kommen Sie zur Sterilisation in den Autoklav und werden bei 134 Grad Celsius und mit gesättigtem Wasserdampf von 121 bar in einem programmierten Verfahren unter Druck sterilisiert und absolut keimfrei gemacht.

8.  Dieser Ablauf muss bei den Podologen auch separat dokumentiert werden.

9.  So verpackt dürfen die Instrumente maximal ein halbes Jahr staubgeschützt  aufbewahrt werden.


Damit ist gewährleistet, dass Sie bei mir immer mit sterilen, keimfreien Instrumenten behandelt werden und damit der Übertragung von Krankheitskeimen vorgebeugt wird.

Sie können ja vergleichsweise einmal bei den Fußpflegern nachfragen. Viele besitzen nicht einmal ausreichend viele Bestecksätze für einen ganzen Behandlungstag. Daher werden dort die Instrumente, wenn es möglich ist,  lediglich in eine Desinfektionslösung gegeben und anschließend beim nächsten oder übernächsten Patienten wieder verwendet. Leider benutzen insbesondere mobile Fußpflegerinnen oft lediglich ein Spray und benutzen dasselbe Besteck anschließend sofort wieder. (Diese Vorgehensweise ist zwar unzulässig, wird aber leider noch praktiziert.)

Angesichts des enormen zeitlichen und technischen Aufwandes zur hygienischen Aufbereitung in einer podologischen Praxis sind ein paar Euro mehr pro Behandlung sicher gut investiertes Geld in Ihre Gesundheit. Sie haben die Wahl.